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Sanitätswachdienst

Faschingsumzug Traunreut

Sonntag, 15.02.2026
Aufstellung 12:30 Uhr | Zugbeginn 14:00 Uhr

Stand: 12.02.2026 Nur für den internen Dienstgebrauch
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Dokumentenverwaltung #

Version Datum Änderung Bearbeiter
0.1 10.02.2026 Entwurf auf Basis Vorabdaten Markus Nowak
1.0 11.02.2026 Änderungen im Bereich der Vorhaltung Markus Nowak
1.1 12.02.2026 Freigabe / finale Fassung Markus Nowak

Verteiler #

  • Einsatzleitung BRK / Bereitschaft Traunreut
  • ILS
  • Veranstalter (Ansprechpartner)
  • Polizei / Feuerwehr
  • Beteiligte Einheiten / Fahrzeugbesatzungen

1. Kurzüberblick #

Dieses Einsatzkonzept regelt den Sanitätswachdienst für den Faschingsumzug in Traunreut sowie die anschließenden sanitätsdienstlich abzudeckenden Veranstaltungsbereiche am 15.02.2026.

VeranstaltungFaschingsumzug Traunreut + Anschlussbereich (siehe Abschnitt 3)
DatumSonntag, 15.02.2026
Aufstellung12:30 Uhr
Zugbeginn14:00 Uhr
ZugstreckeFridtjof-Nansen-Straße → Werner-von-Siemens-Straße → Hans-Böckler-Straße → Schillerstraße → Kantstraße → Eichendorfstraße → Munastraße
SanitätsstelleBereitschaft Traunreut – Garagen / Sanitätsstelle (Munastraße 5).
Dienstzeitraum (geplant)Phase 1: 12:00–ca. 17:00 Uhr (Aufstellung/Umzug/Absteigen) – voller Kräfteansatz
Phase 2: ca. 17:00–22:00 Uhr (Partybetrieb, max. 1000 Gäste) – reduziert: 3 Helfer + 1 KTW (RK/Traunreut/72/70)

2. Allgemeine Lage #

Abzusichernde Veranstaltung ist der Faschingsumzug sowie eine anschließende Faschingsveranstaltung des „Traun-Narrischen“ e.V. Am Zug beteiligt sind Faschingsgespanne (Zugfahrzeug + Anhänger) sowie fußläufige Gruppierungen.

Die finalen Teilnehmer- und Besucherzahlen lagen zum Stand 12.02.2026 noch nicht vor. Die Zahl der Teilnehmenden und Besuchenden wird auf ca. 40 Wagen wie im Vorjahr geschätzt; eine Anpassung erfolgt bei wesentlichen Änderungen.

2.1 Anschlussveranstaltungen #

Die anschließende Faschingsparty findet an zwei Orten statt. Ein Ort fällt nicht in die Zuständigkeit dieses Sanitätswachdienstes (Abgrenzung/Beauftragung ist mit dem Veranstalter zu klären und schriftlich festzuhalten).

  • K1 (Munastraße 1, Traunreut): Zuständigkeit liegt beim dort eingesetzten Personal/Betreiber (abgegrenzt; nicht Bestandteil des Sanitätswachdienstes entlang der Umzugsstrecke).
  • Festzelt am Kiesplatz auf Höhe Rettungswache, Munastraße 5 (ehem. Feuerwehr Traunreut): Festzelt für 1.000 Personen zugelassen; es ist mit zusätzlichen Personenansammlungen im Umfeld zu rechnen.

Die Ein- und Ausfahrt des Rettungsdienstes an der Rettungswache ist nach Aussage des Veranstalters nicht betroffen und gesichert.

Für Umzug und Party wird in den Garagen der Bereitschaft Traunreut eine Sanitätsstelle eingerichtet.

3. Ort der Veranstaltung / Einsatzraum #

3.1 Zugstrecke #

Der Faschingsumzug findet auf folgenden Straßen statt:

  • Fridtjof-Nansen-Straße (Aufstellung)
  • Werner-von-Siemens-Straße
  • Hans-Böckler-Straße
  • Schillerstraße
  • Kantstraße
  • Eichendorfstraße
  • Munastraße (Zielbereich / Partybereich)

3.2 Partybereich #

Die Faschingsparty findet im Bereich Munastraße statt:

  • Festzelt (Munastraße 5, Kiesplatz auf Höhe Rettungswache)
  • K1 (Munastraße 1) – siehe Abgrenzung in Abschnitt 2.1

3.3 Zugstrecke mit Absperrungen #

Abbildung

3.4 Detailansicht des Festivalgeländes an der Munastraße 5 #

Abbildung

4. Gefahren- und Risikobeurteilung #

Wesentliche Gefahren und erwartbare Einsatzanlässe:

  • Witterung (Kälte, Wind, Niederschlag, ggf. Glätte) – Risiko: Unterkühlung, Stürze
  • Faschingswagen und Zugmaschinen – Risiko: Anfahr-/Quetschverletzungen, Kollisionen
  • Alkohol- und ggf. Drogenkonsum – Risiko: Intoxikation, Aggression, Unfälle
  • Zuschauermengen / Gedränge – Risiko: Stürze, Kreislauf, Panik
  • Externe Glasflaschen / Scherben – Risiko: Schnittverletzungen
  • Kinder / vermisste Personen – Risiko: Trennung, Stürze, Unterkühlung
  • Gewalt- und Konfliktlagen – Eigenschutz, Polizei
  • Brandereignisse (Zelt, Technik, Fahrzeuge) – Feuerwehr, Eigenschutz
  • Bedrohungslage (z. B. Anschlagsszenario) – Polizei, Rückzug/Eigenschutz, strukturierte Lageführung

4.1 Maßnahmen zur Risikoreduktion (Auszug) #

  • Sanitätsstelle als Anlaufpunkt für Kreislauf/Kälte/Alkohol, inkl. Wärme-/Ruhebereich.
  • Definierte Übergabe-/Rendezvous-Punkte für Rettungsmittel (siehe Anlage Lageplan).
  • Funkdisziplin, klare Meldewege, regelmäßige Lagemeldung an Einsatzleitung.
  • Eigenschutz: keine Alleingänge, Rückzug bei Gewalt/Bedrohung, sofortige Polizei-Nachforderung.

5. Kräfteansatz und Vorhaltung #

5.1 Berechnung nach Maurer-Algorithmus (Dokumentation der Annahmen) #

Faschingsumzug:

Art der VeranstaltungKarnevalsumzug (Faktor 0,7)
Max. Teilnehmende/Besucher8.000
Tatsächliche Teilnehmende/Besucher (Planwert)5.000
Punktwert11,2 Punkte
Ergebnis (Mindestvorhaltung)5 Helfer, 2 KTW (laut Berechnung)

Faschingsparty (Festzelt):

Art der VeranstaltungKarnevalsveranstaltung / Party (Faktor 0,7)
Max. Teilnehmende/Besucher1.000
Tatsächliche Teilnehmende/Besucher (Planwert)1.000
Punktwert2,8 Punkte
Ergebnis (Mindestvorhaltung)3 Sanitäter (laut Berechnung)

5.2 Tatsächliche Vorhaltung (geplant) und Begründung #

Aufgrund der Wegstrecke, der Aufteilung in Aufstellung/Strecke/Zielbereich sowie der Anschlussveranstaltung wird folgende Vorhaltung geplant:

Personal gesamt1 Einsatzleiter + 11 Sanitätskräfte (gesamt 12 Personen)
Fahrzeuge2 KTW + 2 RTW + 1 MTW (Transportkapazität: 2 KTW + 2 RTW)
Sanitätsstelle1 Sanitätsstelle (Bereitschaft Traunreut, Garagen)
Begründunglange Strecke, mehrere Schwerpunkte, Kälte/Alkohol, schnelle Reaktionswege

6. Führung, Kommunikation und Ansprechpartner #

6.1 Einsatzleitung #

Laut Maurer-Algorithmus ist keine erweiterte Einsatzleitung erforderlich. Die Einsatzleitung übernimmt ein Gruppenführer Sanitätswachdienst der Bereitschaft Traunreut. Die Einsatzleitung steht während der Veranstaltung in Verbindung mit ILS sowie den Einsatzleitungen von Feuerwehr und Polizei.

6.2 Kommunikationsplan (Digitalfunk) #

Teilnehmer Netzart Sprechgruppe
Einsatzkräfte BRK TMO RD_BGL_3663
Zusammenarbeit BRK / POL / FFW TMO BY_ZA_BOS_5223

6.3 Kontaktliste #

Funktion Rufname Name Telefon
Einsatzleiter BRK Rotkreuz Traunreut 8 Markus Nowak 0171 9986494
Einsatzleiter Feuerwehr Florian Traunreut 3/3 Manfred Deisberg 017652669327
Polizei (Einsatzführung) Einsatzleitung Polizei
Veranstalter (Ansprechpartner) / Ivica Moslavac 016098774040
Sanitätsstelle (Leitung) Rotkreuz Traunreut 400 Ursula Nowak 01752092249

7. Einsatzmittel und Personal #

Funkrufname Fahrzeugtyp Besatzung Aufgabe / Standort
Rotkreuz Traunstein 71/70 RTW 0/1/1 Busbahnhof Traunreut (gegenüber Rettungswache)
Rotkreuz Tittmoning 71/70 RTW 0/1/1 Streckenposten (lageabhängig): (1) Kreuzung Fridtjof‑Nansen‑Str./Werner‑von‑Siemens‑Str.; (2) Werner‑von‑Siemens‑Str./Ecke Hans‑Böckler‑Str.; (3) Kreuzung Werner‑von‑Siemens‑Str./Kantstr. Verlegung nach Weisung EL.
Rotkreuz Fridolfing 72/70 KTW 0/1/1 Posten/Transport: (1) Käthe‑Kollwitz‑Str./Ecke Schillerstr.; (2) Schnittstelle/Übergabe nach Lage im Bereich Rettungswache Traunreut, Munastraße 5.
Rotkreuz Traunreut 72/70 KTW 0/1/1 Aufstellung/Zielbereich: (1) Fridtjof‑Nansen‑Str. Höhe Hsnr. 4; falls Zug darübersteht: Martin‑Luther‑Str./Ecke Fridtjof‑Nansen‑Str.; (2) Eichendorfstr./Ecke Munastraße.
Rotkreuz/ Traunreut/14/1 MTW 01/0/3 Primär Sanitätsstelle, bei Bedarf an die Strecke

Standorte/Schwerpunktposten siehe Tabelle „Funkrufname / Aufgabe / Standort“ und Lageplan-Anlagen.

Hinweis Dienstzeiten: Der volle Kräfteansatz gilt bis zum Ende des Umzugs inkl. Absteigen der Teilnehmer (ca. 17:00 Uhr). Für den anschließenden Partybetrieb (max. 1000 Gäste) erfolgt eine Reduktion auf 3 Helfer und 1 KTW (RK/Traunreut/72/70).

8. Zeit- und Einsatzablauf #

8.1 Zeitstrahl Veranstaltung #

UhrzeitEreignis
12:30Beginn Aufstellung in der Fridtjof-Nansen-Straße
14:00Zugbeginn
ca. 16:00–17:00Zugende in der Munastraße, Absteigen der Teilnehmer, Übergang in Partybetrieb
22:00Dienstende (Phase 2, reduziert) nach Freigabe Einsatzleitung

8.2 Zeitstrahl Einsatzmittel #

Uhrzeit Ereignis Einsatzmittel
12:00 Eintreffen aller Kräfte an Rettungswache, Briefing/Funkcheck Alle
12:30 Besetzung Posten Aufstellung RK/TRT/72/70 – Tittmoning/71/70
13:00 Besetzung Posten entlang Strecke Alle
14:00 Start Umzug – mobile Begleitung KTW
ca. 16:00–17:00 Zugende – Schwerpunkt Zielbereich/Absteigen KTW + RTW Reserve
ab 16:00 bis ca. 17:00 Sanitätsstelle / Versorgung Schwerpunkt Zielbereich SanStelle + alle Kräfte nach Weisung EL
ca. 17:00 Übergang Partybetrieb – Reduktion Kräfteansatz Abmeldungen nach Weisung EL; verbleibt: RK/Traunreut/72/70 + 3 Helfer
ca. 17:00–22:00 Partybetrieb (max. 1000 Gäste) – reduzierte Absicherung 3 Helfer + 1 KTW (RK/Traunreut/72/70)
22:00 Dienstende / Rückbau / Abschlussmeldung Verbleibende Kräfte

9. Patientenversorgung, Transport und Dokumentation #

9.1 Grundsatz #

Patienten werden nach ABCDE versorgt. Bei Transportindikation erfolgt die Übergabe an den Regelrettungsdienst am definierten Rendezvous-/Übergabepunkt. Die Zufahrt zur Rettungswache bleibt frei.

9.2 Dokumentation #

Für jede Behandlung ist ein Patientenprotokoll zu führen (Kurzprotokoll ausreichend, wenn keine Übergabe erfolgt). Personenbezogene Daten werden nur erhoben, soweit medizinisch/organisatorisch erforderlich. Datenschutz ist zu beachten.

10. Sonderlagen / MANV #

10.1 Bereitstellungsräume #

Als Bereitstellungsräume sind vorgesehen:

  • Parkplatz Penny Markt, Traunring 2, 83301 Traunreut
  • Parkplatz Lidl, Traunring 4, 83301 Traunreut
  • Parkplatz Traunpassage, Werner-von-Siemens-Straße 2, 83301 Traunreut
  • Außenbereich Mittelschule Traunreut, Pestalozzistraße 12, 83301 Traunreut

Bei einem entsprechenden Schadensereignis oder absehbarer Eskalation wird über die ILS der diensthabende ELRD alarmiert. Die Einsatzleitung vor Ort übernimmt die Grobstrukturierung bis zum Eintreffen des ELRD und meldet Lage und Bedarf.

10.2 Weitere Sonderlagen (Kurz) #

  • Reanimation: AED zuführen, sofortige RD-Nachforderung, Einweisung Rettungsmittel.
  • Brand/Zelt: Eigenschutz, Räumung nach Anweisung, Feuerwehr alarmieren.
  • Gewalt/Bedrohung: Rückzug, Polizei, keine Eigengefährdung.

11. Anlagen #

A) Lageplan / Sperrungen im Stadtgebiet (mit Posten, Übergabepunkten, Zufahrten)

11.1 Lageplan mit Fahrzeugpositionen #

Abbildung